Herzlichkeit, Gastlichkeit, Leidenschaft
Wo fängt man an, wenn man über die Porten´s schreiben soll? Im Jahre 1989, als Frank und Sonja Porten in dritter Generation die Betriebe der Eltern übernommen haben? 1919, als Bernhard Porten sen. im heutigen Kurhaus die erste ärztliche Abteilung eingerichtet hat? Oder gleich im 14. Jahrhundert, wo die Anfänge des Gasthauses "Zum Ochsen" liegen?
Fangen wir doch lieber in der Gegenwart an.
Gastfreundschaft und Heimatverbundenheit haben eine Lange Tradition in der Familie Porten, und diese wird von Sonja und Frank Porten mit Engagement und Herzblut in ihren modernen Betrieben mit einem motivierten Mitarbeiterteam gepflegt und gelebt.
In der Dekoration spiegelt sich auch eine weitere Leidenschaft der Portens wider – das Sammeln. Besonders im Rössle ist jeder Winkel mit Erinnerungsstücken geschmückt. Was keinen Platz mehr findet wird nebenan im Kuhstall aufbewahrt. Dort steht auch Frank Portens sehenswerte Sammlung alter Landmaschinen, Traktoren und landwirtschaftlicher Utensilien. Erwähnenswert ist übrigens auch die einmalige Postkarten-Sammlung von Höchenschwand, die fast 800 Exemplare umfasst und deren ältestes Exemplar auf das Jahr 1887 datiert.
Dem "Hang" zu alten Dingen zum Trotz, stehen Sonja und Frank Porten mit "Leib und Seele" aber mit beiden Beinen fest am Boden und tief in der Region verwurzelt. Mit Mut zum Risiko und großer Tatkraft kümmern sie sich nicht nur um das Wohl ihrer Gäste sondern auch um das der Region: seit 2004 ist Frank Porten im Gemeinderat von Höchenschwand und arbeitet auch dort für das Wohl der Kommune. Mit dem "Wälderschinken" einer Spezialität aus luftgetrocknetem Rindfleisch, hat er in Zusammenarbeit mit dem Bauernmarkt und den Landwirten den kulinarisch Ruf der Region weiter ausgebaut. Das Projekt soll auch die kleinbäuerliche Struktur der Region fördern und Arbeitsplätze erhalten. Als ob das noch nicht genug wäre, unterstützen die Portens seit 1995 den "Lions-Club Waldshut-Hochrhein" bei karitativen und sozialen Projekten.
Doch zurück nach Höchenschwand. Die Portens haben das Lebenswerk von Werner Porten in den letzen Jahren – getreu ihrer Sammelleidenschaft – Stück um Stück erweitert und ausgebaut.
In den St. Georg Privatkliniken und Portens Kurhaus kümmern sich fünf Fachärzte um bis zu 170 Patienten in den Fachbereichen Onkologie, Pulmologie, Innere Medizin, Orthopädie, Sarkoidose und Herz- Kreislauferkrankungen. Das ausgebaute Kurmittelhaus, in dem auch ambulante Behandlungen möglich sind, und das Badeparadies Vitalis runden das umfangreiche Angebot ab. Weiterhin betreibt die Familie die Porten Hotel- und Restaurationsbetriebe wie das Hotel Fernblick, den Feinschmecker-Tempel Hubertusstuben, die Georgsklause und den historischen Landgasthof Rössle in Tiefenhäusern. Darüber hinaus betreibt Frank Porten mit zwei Partnern seit einiger Zeit in den Räumen der ehemaligen Rehaklinik Alpenpanorama ein Alten- und Pflegeheim mit 120 Plätzen.
Aber lassen Sie sich die ganze Geschichte doch lieber persönlich erzählen – trotz der vielen Projekte finden die Portens immer Zeit für ein "Schwätzle" mit ihren Gästen...
