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Die Geschichte der Fachklinik St. Georg

Der historische Gasthof Ochsen wurde 1873 zum „Hotel Höchenschwand” , ab 1908 mit dem Zusatztitel „Kurhaus”, umgebaut. Nach dessen Zerstörung durch einen Brand im Jahr 1910 entstand das moderne Kurhaus Höchenschwand. Die Anfang des zwanzigsten Jahrhundert von Bernhard Porten und Dr. Bettinger gegründete erste ärztliche Abteilung im damaligen Kurhaus entwickelte sich über zahlreiche Erweiterungsbauten zur heutigen Fachklinik St. Georg mit 170 Betten.

Die Vorgeschichte: Jahrhunderte der Gastlichkeit

Der Boden, auf dem heute die Fachklinik St. Georg steht, hat eine lange gastliche Tradition. Über Jahrhunderte stand hier der alte „Tafernhof des Benediktinerklosters St. Blasien“, in dem Reisende, Händler und Handwerker sich nach der mühevollen Reise durch den rauen Schwarzwald stärken und erholen konnten. Der klösterliche Name änderte sich mit der Zeit in das Wirtshaus „Zum Ochsen", bis das Gebäude 1873 durch einen Neubau ersetzt wurde, das „Hotel Höchenschwand" von Adolf Stein. Es lockte mit Komfort und aufwendigen Extras: 50 Zimmer, einem Spiel- und einem „Damenzimmer mit Pianoforte", einer Bibliothek und einer Weinstube und „Um Tafelmusik zu ersetzen, kaufte der Besitzer ein treffliches Orchestrion".

1908 erhielt das Hotel Höchenschwand ein zusätzliches Qualitätssiegel und war nun „Höchstgelegenes deutsches Kurhaus". Doch nur zwei Jahre später, am 5. November 1910, fiel es einem Großbrand zum Opfer.

 

Nach dem Großbrand: Wie ein Phönix aus der Asche

Die Brandkatastrophe des Jahres 1910 wurde zum Auftakt einer einzigartigen Entwicklung. Nicht nur für das unverzüglich neu aufgebaute Kurhaus, sondern für den Ort Höchenschwand. 1913 kam der Arzt Dr. Wilhelm Bettinger erstmals mit Hotelbesitzer Adolf Stein ins Gespräch. Er schlug ihm vor, aus dem Kurhaus ein ganzjährig betriebenes Sanatorium zu machen. 1919 wurde die Kurhaus GmbH gegründet. Nachdem der von der Mosel stammende Bernhard Porten den Betrieb übernahm, konnten bald weitere Gebäude hinzugefügt werden. Das Konzept, die heilenden Eigenschaften von Höchenschwand für Patienten nutzbar zu machen, war ein Erfolg. Buchhalterisch und für die Gesundheit der Gäste.

Während des Zweiten Weltkrieges war das Kurhaus Reservelazarett, nach dem Krieg wurde es mehrere Jahre von der Besatzungsmacht beschlagnahmt.

 

Die zweiten Generation Porten

1950 übernahmen Werner und Gisela Porten die Betriebe und führten Bewährtes weiter. Die hohe Qualität und die Erfolge der medizinischen Versorgung ließen den Kurort und sein Kurhaus weiter wachsen. So wurden über die Jahrzehnte immer wieder neue Gebäude für die wachsende Gästezahl in Betrieb genommen: 1955 die Kuranstalt St.Georg, 1967 die St. Georg Privat Klinik mit Schwimmbad sowie weiteren Arzt- und Behandlungsräumen.

 

Generationswechsel: Sonja und Frank Porten

Seit 1989 führen Sonja und Frank Porten die Fachklinik St. Georg nun in der dritten Generation. Ihr Ziel: eine Vorsorge- und Rehabilitationsklinik auf modernstem Stand für das ganzheitliche Wohl der Patienten zu betreiben. Dazu gehören für die Portens auch sinnvolle Erweiterungen und Ergänzungen der Räumlichkeiten. So konnten die krankengymnastische Abteilung und eine neue ärztliche Abteilung 1992 den Klinik-Anbau beziehen und nach der Aufgabe des Hotelbetriebes erweiterte 1993 ein modernes 28-Bettenhaus das räumliche Angebot.

Seit 2007 ergänzt ein neuer großzügiger Zweckbau die medizinische Abteilung. Ebenso entstanden damals eine Sporthalle und weitere großzügige Therapieräume, die den Bäderbereich vervollständigten. 2009 konnte ein großzügiger MTT-Raum mit computergesteuerten Therapiegeräten seiner Bestimmung übergeben werden. Das Gästehaus St. Georg wurde 2011 renoviert und mit neuem Inventar versehen. Im Jahr 2014 wurde ein Ergometrieraum in Betrieb genommen. 2015 wurden 50 Zimmer im Haupthaus-Portens-Kurhaus grundlegend neu renoviert und modern ausgestattet.

 

Willkommen im Heute, Willkommen in der Fachklinik St. Georg

Wie man an den zahlreichen Erweiterungen sieht, hat die Fachklinik St. Georg sich stets den Herausforderungen gestellt. Sie ist medizinisch, technisch und gastlich auf dem modernsten Stand. So verfügt die Fachklinik St. Georg über 170 Betten in 100 Einzel- und 35 Doppelzimmern. Alle Patientenzimmer begrüßen unsere Gäste mit SAT-TV, WLAN, Safe, seniorengerechtem Mobiliar, Notruftelefon, Rauch- und Brandmeldeanlage sowie größtenteils mit Kühlschrank. Heute und in Zukunft werden wir alles uns Mögliche tun, damit sich unsere Rehabilitationspatienten in der Fachklinik St. Georg wohl fühlen und vollkommen auf sich und Ihre Gesundung konzentrieren können.