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Qualitätsmanagement

Zertifizierte Qualität und Arbeitsabläufe

Unser Bestreben nach hoher medizinischer Qualität und kontinuierlicher Verbesserung setzen wir an der Fachklinik St. Georg aktiv um in einem Qualitätsmanagement-System entsprechend den Vorgaben des QMS-Reha der Deutschen Rentenversicherung.

Wir sind seit 2007 zertifiziert nach QMS Reha und DIN EN ISO 9001:2008. Wir orientieren uns an den Anforderungen und Bedürfnissen unserer Kostenträger und Zuweiser und verfolgen das Ziel, in den QS-Bewertungen der DRV einen deutlich über dem Durchschnitt liegenden Platz einzunehmen.

Was bedeutet: „... nach DIN ISO 9001:2000 zertifiziert“?

Mit der Normenreihe EN ISO 9000 ff. sind Normen geschaffen worden, welche die Grundsätze für Maßnahmen zum Qualitätsmanagement dokumentieren. Gemeinsam bilden sie einen zusammenhängenden Satz von Normen für Qualitätsmanagementsysteme, die das gegenseitige Verständnis auf nationaler und internationaler Ebene erleichtern sollen.

Die Normen EN ISO 9000:2000 ff. sind grundsätzlich prozessorientiert aufgebaut. Denn das erfolgreiche Führen und Betreiben einer Organisation erfordert, dass sie in systematischer und klarer Weise geleitet und gelenkt wird. Ein Weg zum Erfolg kann die Einführung und Aufrechterhaltung eines Managementsystems sein, das auf ständige Leistungsverbesserung ausgerichtet ist, indem es die Erfordernisse aller interessierten Parteien berücksichtigt. Dabei ist das Qualitätsmanagement von großer Bedeutung.

 

Was ist Qualitätsmanagement?

Das Qualitätsmanagement erlaubt uns, strukturierte Arbeitsprozesse klar darzustellen und liefert verlässliche Kriterien zu deren Bewertung. Für unsere Mitarbeiter dient das Qualitätsmanagement der Orientierung im Arbeitsalltag und der Optimierung der Arbeitsabläufe. Am meisten profitieren allerdings unsere Patienten: Die Einführung der Zertifizierung sichert beste Behandlungs- und Servicequalität. Die laufende Kontrolle der gesetzten Standards garantiert dauerhaft gleichbleibende Service- und Behandlungsqualität.

 

Qualitätsmanagement wie es im Buche steht

Die Struktur des Qualitätsmanagementsystems wird durch die einheitliche Gliederung des Qualitätsmanagement-Handbuches vorgegeben. Es beschreibt alle relevanten Aspekte der Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität der Rehabilitationsklinik sowie den Prozess der kontinuierlichen Weiterentwicklung dieser drei Dimensionen.

 

Ein Blick ins Inhaltsverzeichnis unseres Qualitätsmanagement-Handbuches

  • Teil A umfasst wesentliche Informationen über die Rehabilitationseinrichtung (Ziele, Leistungsumfang, Dienstleistungsangebote, Strukturdaten) sowie die Beschreibung des Qualitätsmanagementsystems.
  • Teil B beinhaltet die Qualitätselemente, d. h. allgemeine Vorgaben für die Arbeit in der Rehabilitationseinrichtung, die langfristige Gültigkeit besitzen.
  • Teil C beschreibt in der Prozesslandkarte detailliert einzelne Verfahren und Arbeitsabläufe sowie die dazugehörigen Dokumente und Hilfsmittel.
  • Teil D umfasst Arbeitsanweisungen, Standards und Leitlinien, die ergänzende Informationen zu den Beschreibungen aus Teil C enthalten.

 

Klare Verantwortlichkeiten sichern die Qualität

Zur Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung eines lebendigen Qualitätsmanagementsystems ist es erforderlich, die Aufgaben und Verantwortlichkeiten der verschiedenen betrieblichen Akteure zu definieren.

 

Zuständigkeiten der Leitung des Reha-Zentrums

Die Leitung des Reha-Zentrums trägt die zentrale Verantwortung für die Qualität der Leistungserstellung in der Rehabilitationseinrichtung. Diese Verantwortung ist nicht delegierbar, es können lediglich einzelne Aufgaben bei der Pflege und Weiterentwicklung des QM-Systems weitergegeben werden. Die Leitung hat die Verpflichtung, ausreichende Ressourcen für die Aufrechterhaltung des QM-Systems zur Verfügung zu stellen. Sie führt jährlich eine Management-Bewertung durch und gibt den strategischen Rahmen für die Entwicklung der Rehabilitationseinrichtung vor.

 

Zuständigkeiten des Lenkungskreises

Der Lenkungskreis repräsentiert die unterschiedlichen Berufsgruppen der Rehabilitationseinrichtung und unterstützt die Klinikleitung bei der Weiterentwicklung des QM-Systems. Die Klinikleitung entscheidet in Abstimmung mit dem Lenkungskreis über die Umsetzung von Veränderungen.

Der oder die Qualitätsmanagementbeauftragte (QMB) koordiniert im Auftrag der Klinikleitung die Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung des Qualitätsmanagementsystems.

 

Zuständigkeiten der Prozessverantwortlichen

Die Prozessverantwortlichen achten auf eine sinnvolle und geplante Weiterentwicklung der Prozesse in ihrem Zuständigkeitsbereich, sind Ansprechpartner für auftretende Fragen oder Probleme beim Organisieren von Arbeitsabläufen. Bei Bedarf erarbeiten sie zusammen mit den beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Verbesserungsvorschläge.

 

Zuständigkeiten der Mitarbeitenden

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tragen als Experten für ihre jeweilige Aufgabe die Verantwortung für die Qualität in ihrem unmittelbaren Arbeitsumfeld. Dazu gehört u. a. das zuverlässige Einhalten der beschriebenen Prozesse, das Verwenden der vorgegebenen Dokumente sowie das Ausführen einzelner Tätigkeiten entsprechend der beruflichen bzw. fachlichen Standards. Gemeinsam mit den zuständigen Prozessverantwortlichen werden einzelne Aufgabengebiete betreffende Elemente des Qualitätsmanagementsystems (Prozesse, Dokumente, Instrumente) weiterentwickelt.

Einen kompakten Überblick über unsere Bemühungen gibt Ihnen unser Qualitätsbericht 2013 des Qualitätsverbunds Gesundheit Baden Württemberg. In diesem Dokument finden Sie auf einer Doppelseite die wichtigen Zahlen und Informationen rund um unsere Qualitätssicherung und –Verbesserung.